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Info PV-Pakete

Die CarpeDiem MyPV - Pakete kommen immer dann sinnvoll zum Einsatz, wenn eine PV-Anlage mit 2 und mehr Solarmodulen geplant ist.

Die Solarmodule werden hintereinander ("in Reihe") zu einem Strang (engl. String) zusammen geschaltet. Die einphasigen Anlagen werden ganz einfach durch Verbinden von Phase, Neutralleiter und Erdung direkt oder über einen Energiesteckverbinder an das Hausnetz angeschlossen - etwa so komplizert wie das Anschliessen einer Lampe....
Wie bei den kleineren Stecker-PV-Anlagen, wird der erzeugte Solarstrom zuerst zur Deckung des Eigenverbrauchs in Ihrem Hausnetz verwendet. Eventuelle Überschüsse fließen dann in das öffentliche Netz ab.
Je nach Verhältnis von Anlagenleistung und Jahres-Stromverbrauch, können jedoch öfter Situationen auftreten, in denen Sie mehr erzeugen als selbst verbrauchen. Dann kann es durchaus finanziell attraktiv sein, die Anlage zur Einspeisung nach dem EEG anzumelden und dafür Vergütungen (von derzeit ca. 7,5 Ct./kWh) zu erhalten.
Durch unsere niedrigen Anlagepreise, finanziert sich die Anlage innerhalb kurzer Zeit über die Einspeisevergütungen und Sie haben zusätzlich den Vorteil eines niedrigen Strompreises für den selbst genutzten Solarstrom!

Stringanlagen, bei denen die Solarmodule in Reihe ("hintereinander") geschaltet sind, haben die unangenehme Eigenschaft, dass eine Störung eines Solarmoduls sich auf alle anderen Module störend auswirkt. Dies kann z.B. eine kleine Abschattung oder Verschmutzung ausgelöst werden. Ist auch nur ein kleiner Teil der Anlage verschattet, so wird die Erzeugungsleistung der gesamten Anlage stark reduziert.

Hier bieten in jüngster Zeit Moduloptimierer Abhilfe. Dies sind kleine Elektronikschaltungen, die extern direkt hinter das Modul gehängt werden. Diese Schaltungen bewirken, dass sich die Störung nur auf das jeweilige Solarmodul störend auswirkt. Wichtig ist jedoch, dass die Mehrzahl der Solarmodule nicht gestört sind.

Die Vorteile einer Stringanlage sind:

  • geringere Anlagekosten, da nur ein Wechselrichter für alle Solarmodule notwendig ist
  • etwas besserer Wirkungsgrad
  • Wechselrichter ist nicht unter den Solarmodulen, sondern abgesetzt an trockenem, kühlen Ort montiert --> bessere Zugänglichkeit und meist höhere Zuverlässigkeit
  • sehr einfacher Anlagenaufbau: mehrere Solarmodule - Gleichstromkabel - ein Wechselrichter - eventuell Überspannungsschutz - Netzanschluss ... das war's

Die Nachteile dieses Anlagenaufbaus sind:

  • Anfälligkeit auf Verschattung: wird auch nur ein Teil eines Moduls im Strang verschattet (z.B. durch Bäume oder eine benachbarte Gaube), so zieht dieses den Ertrag des gesamten Anlagestrangs runter Bei verschatteten (Teil-)Flächen kommt nur eine Solaranlage mit Modulwechselrichtern oder die Verwendung von Moduloptimierern in Frage.
  • alle Solarmodule müssen am selben Ort und gleich ausgerichtet montiert sein. Es sollten nur Solarmodule desselben Typs verwendet werden (Ausnahme gilt für Solarmodule mit Moduloptimierern)
  • die Anlage muss mindestens 2-3 Module groß sein, um einen vertretbaren Wirkungsgrad des Wechselrichters zu erzielen. Ein Strang umfaßt max. ca. 20 Solarmodule.
  • es kann immer nur der Ertrag und Fehlerstatus des gesamten Anlagenstrangs überwacht werden, keine Überwachung des einzelnen Moduls.
  • durch die Reihenschaltung der Module, liegt auf den Gleichstromkabeln auf dem Dach teilweise eine hohe Spannung an, die im ungünstigen Fall zu Funkenbildung  Brandgefahr führen kann.

Der Anlagenaufbau und der Netzanschluss einer Stringanlage ist sehr einfach. Dabei werden die Solarmodule miteinander verbunden (... in Reihe geschaltet) und der Anfang und das Ende (also der Plus- und Minuspol) dieses Strangs (engl. String) über zwei Gleichstromkabel zum Wechselrichter geführt, der etwas entfernt von den Solarmodulen an einem trockenen, möglichst kühlen Ort montiert wird. Der Anschluss des einphasigen Wechselrichters an das Hausnetz erfolgt sehr einfach, indem die drei Klemmen Phase L, Neutralleiter N und Erdung PE über eine Sicherung an das Hausnetz angeschlossen wird.
Den so erzeugten Strom können Sie selbst verwenden oder auch - eventuell nach dem EEG vergütet - in das öffentliche Netz einspeisen.

Die Überwachung Ihrer Stromerzeugung erfolgt über die bereits integrierte WLAN-Schnittstelle, über die die Daten drahtlos in das Internetportal gesendet werden. Dort können Sie bequem die Anlage überwachen und die Erträge visualisieren. Mit der SolisCloud-App für das Smartphone haben Sie schliesslich jederzeit Ihre PV-Daten ím Blick.

Bitte beachten Sie auch, wenn Sie Ihre neuen Solarmodule an bereits vorhandene Solarmodule anbauen: Die Farbe der Solarzellen kann zwischen verschiedenen Produktionschargen leicht variieren, auch für das selbe Modulmodel! Es bleibt Ihnen dann nichts anderes übrig, als die Module entsprechend zu gruppieren.


MyPV wird als fertiger Bausatz zum Selbstaufbau mit allen benötigten Komponenten, die speziell aufeinander abgestimmt sind, ausgeliefert. Zum Aufbau benötigen Sie grundlegende handwerkliche Kenntnisse und Werkzeug. Wie bei all unseren Produkten liefern wir Ihnen nur Qualitätskomponenten namhafter Hersteller mit entsprechenden Garantien und Service!

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